Mittelschüler übergeben Spende aus dem Weihnachtsbasar direkt an Herrn Alexander Fischer von Elote e.V.

Mit dem Wort Elote bezeichnet man in Guatemala den Maiskolben und Mais ist dort das Hauptnahrungsmittel überhaupt. Alles in diesem Land mit einer atemberaubenden Flora und Fauna dreht sich um die Landwirtschaft. Kinder müssen oft mithelfen, um das Leben in den Familien zu finanzieren. „Wisst ihr“, so Fischer, „obwohl das Land eigentlich ein fruchtbares Land ist, leben viele Menschen in Armut. 96% der Bevölkerung können lediglich 20% des Landes bewirtschaften. Dabei ist es dann oftmals auch schlechter Boden.“ Fazit für die zuhörenden Schüler:innen war damit : wenige Menschen haben viel, aber viele Menschen haben wenig. Und genau dort setzt Elote an.

Zwei Projekte werden unterstützt: zum einen ein Grundschulprojekt: Kinder sollen dort die Möglichkeit haben zu lernen, aber auch regelmäßig eine warme Mahlzeit zu haben. Ihnen soll durch die Hilfe ermöglicht werden, aus dem Kreislauf von Hunger, Drogen, Rechtlosigkeit und Kriminalität zu entkommen und mit dem nötigen Rüstzeug und der Unterstützung von Sozialarbeitern ein besseres Leben kennen lernen zu können. Während zunächst auf der Straße unterrichtet wurde, gibt es inzwischen ein Schulhaus. Dort gibt es neben dem Unterricht im Lesen, Schreiben und Rechnen auch Stunden zur ‘Lebenskunde’. „Denn wenn man weiß, dass Händewaschen vor Krankheiten schützt und wer gelernt hat, dass gesundes Trinkwasser nur vorhanden ist, wenn man das vorhandene Wasser filtert, kann etwas für sich und seine Familie tun“, so Alexander Fischer.

In einem zweiten Projekt lernen ältere Kinder in der Schule für ländliche Entwicklung ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. „Hier hat eure Mittelschule zwei Patenkinder und ihr bekommt ja zweimal im Jahr Post von ihnen. Mit eurer Hilfe konnten diese beiden dieses Jahr ihren Abschluss machen und ich habe euch zwei Bilder von ihnen mitgebracht.“, so Fischer weiter. „Mit 1000€ kann ein Kind drei Jahre auf diese weiterführende Schule gehen.“ Sie produzieren dort um selbst zu vermarkten und sie lernen auch mit den Folgen des Klimawandels sich neu zu orientieren. „Stellvertretend für die Schüler dort bedanke ich mich ganz herzlich bei euch allen für das große Engagement. Vielen Dank für eure Hilfe“, so die abschließenden Worte von Alexander Fischer.